// Längster Film //

Dies ist eine Liste von Filmen aus aller Welt, deren Laufzeit 300 Minuten (fünf Stunden) überschreitet.

Logistics 51420 min (857 Std. / 35 Tage, 17 Stunden) 2012
Logistics or Logistics Art Project ist ein experimenteller Kunstfilm aus dem Jahr 2012, der von Erika Magnusson und Daniel Andersson konzipiert und realisiert wurde.
Der Film geht der Frage nach, woher moderne elektronische Geräte (Gadgets) kommen. Er zeigt den Produktionszyklus eines Schrittzählers (Pedometer) in umgekehrter chronologischer Reihenfolge vom Verkauf an den Endkunden bis zur Herstellung. Die Route der Reise begann in Stockholm, führte dann über Insjön, Göteborg, Bremerhaven, Rotterdam, Algeciras, Málaga und endete in Shenzhen beim Hersteller in Bao'an.


Modern Times Forever 14400 min (240 Std. / 10 Tage) 2011
Modern Times Forever (Stora Enso Building, Helsinki) ist ein Film der dänischen Künstlergruppe Superflex aus dem Jahr 2011.
Es ist derzeit der zweitlängste Film, der je gedreht wurde und 240 Stunden (10 Tage) dauert. Der Film zeigt, wie das Hauptgebäude von Stora Enso in Helsinki in den nächsten paar tausend Jahren verfallen würde. Der Film wurde ursprünglich auf eine Wand des Gebäudes projiziert.

Beijing 2003 9000 min (150 Std. / 6 Tage, 6 Stunden) 2003


Untitled #125 (Hickory) 7200 min (120 Std. / 5 Tage) 2011
Im Jahr 2011 veröffentlichte Azzarella Untitled #125 (Hickory), einen der am längsten laufenden Experimentalfilme mit 120 Stunden. Der Fil ist ein Kunstwerk, das zwischen 2009-2011 entstanden ist. Die Arbeit basiert auf dem 6-minütigen und 30-sekündigen Abschnitt im Film „The Wizard of Oz“, vom Moment, in dem der Zuschauer den Tornado sieht, bis Dorothy Glinda, die gute Hexe, trifft. Diese Arbeit erweitert einen Moment des transformativen Übergangs (Dorothys Reise nach Oz), um das zu umschließen, was die Künstlerin für die gesamte Zeit ihrer Erfahrung hält.

Die beiläufige Referenz bezieht sich auf eine gelöschte Szene aus dem Film, in der der Knecht Hickory an einer Maschine zur Abwehr von Tornados arbeitet.

Matrjoschka 5700 min (95 Std. / 3 Tage, 23 Stunden) 2006
Matrjoschka ist ein Film, der 2006 von der deutschen Künstlerin Karin Hoerler produziert wurde. Mit 95 Stunden Spielzeit ist es einer der längsten Experimentalfilme der Welt.
Der Film besteht aus Bildern und Sequenzen, die auf einem einzigen Foto basieren. Es zeigt einen Jungen, der Fahrrad fährt, eine Straße, Häuser, Garagen und Himmel. Mit der Zeit ändert sich das Bild, aber diese Bewegungen sind sehr langsam und nicht direkt sichtbar.

Die Weltpremiere des Films fand auf dem Festival Luminale 2006 in Frankfurt statt. Matrjoschka wurde auf einer 100 m2 großen LED-Leinwand im DrKW-Gebäude öffentlich gezeigt, beginnend am 23. April 2006 um 6:00 Uhr und endend am 28. April 2006 um 1:00 Uhr. In der Nacht gab es eine Pause von 1:00 bis 6:00 Uhr. Dieser Film ist nur im Windows Media Video Format auf DVD erhältlich.
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Sowohl die Bedeutung, als auch die Definition und Herkunft des Begriffs sowie seine Abkürzung wird in einer prägnanten Übersicht, die die wichtigsten Inhalte enthält, verständlich erläutert. Wenn es der Sachverhalt erlaubt, werden die Daten in einer Tabelle als Liste präsentiert.

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