// Kürzester Tag //

Der 21. Dezember ist der kürzeste Tag des Jahres. Er ist gleichzeitig der astronomische Beginn des Winters, und wird auch als Wintersonnenwende bezeichnet.

Die saisonale Bedeutung des kürzesten Tags liegt in der Umkehrung der allmählichen Verlängerung der Nächte und der Verkürzung der Tageslichtstunden.

Die Interpretation dieses Ereignisses variiert weltweit in den verschiedenen Kulturen. Viele verbinden damit einer Art der Wiedergeburt, die Feiertage, Festivals, Versammlungen, Rituale oder andere Festivitäten umfasst.

Definition

Als Wintersonnenwende wird auf unsere Halbkugel der Zeitpunkt bezeichnet, zu dem die Sonne senkrecht über dem Wendekreis des Steinbocks auf der der anderen Erdhälfte steht. Zudem ist die tägliche maximale Höhe der Sonne am Horizont zur Mittagszeit am niedrigsten.
Obwohl die Wintersonnenwende selbst nur einen Moment dauert, bezieht sich der Begriff häufig auf den Tag, an dem sie stattfindet.

Dauer in Deutschland

Je nach Breitengrad geht die Sonne an diesem Tag in Deutschland gegen 08:30 auf und gegen 16:30 unter (Düsseldorf). Das wäre dann eine recht kurze Tageslänge von 8 Stunden (die Nacht hätte 16 Stunden). Das sind für Deutschland Durchschnittswerte, da ganz im Norden (z.B. Flensburg) der Tag noch etwa 40 Minuten kürzer ist, während für den Süden (z.B. München) das Gegenteil gilt.

Astronomie

Die Wintersonnenwende ist ein astronomisches Phänomen, das den Tag mit der kürzesten Tageszeit und der längsten Nacht des Jahres markiert. Sie tritt auf, wenn einer der Pole der Erde seine maximale Neigung von der Sonne weg hat. Sie geschieht zweimal jährlich, einmal in jeder Hemisphäre. Ihr Gegenteil ist die Sommersonnenwende, die den längsten Tag markiert.

Wenn die Erde ihrer Umlaufbahn um die Sonne folgt, wird jene polare Hemisphäre, die sich von der Sonne entfernt hat und den Winter erlebt, in einem halben Jahr der Sonne zugewandt sein und den Sommer erleben. Denn die beiden Hemisphären liegen entgegengesetzt zur Erdachse, und so erlebt eine polare Hemisphäre den Winter, die andere den Sommer.

Anders als in der Astronomischen Betrachtung, beginnen die Jahreszeiten in der Meteorologie jeweils am ersten Tag des Monats, in den die Tagundnachtgleichen bzw. die Sonnenwenden fallen – auf der Nordhalbkugel also:
  • Frühling: 1. März
  • Sommer: 1. Juni
  • Herbst: 1. September
  • Winter: 1. Dezember

Die Unterteilung in ganze Kalendermonate machte es in der Zeit vor Entwicklung des Computers einfacher, Statistiken zu erstellen.

Kurze Übersicht aller zur Kategorie Tage (183) zugeordenten Fakten.

Regeln für die Zusammenfassung: unser Steckbrief ist kurz & knapp, in einer klaren Sprache auf Deutsch geschrieben und nennt die Dinge beim Namen.
Sowohl die Bedeutung, als auch die Definition und Herkunft des Begriffs sowie seine Abkürzung wird in einer prägnanten Übersicht, die die wichtigsten Inhalte enthält, verständlich erläutert. Wenn es der Sachverhalt erlaubt, werden die Daten in einer Tabelle als Liste präsentiert.

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