// Längster Tag //

Der 21. Juni ist der längste Tag des Jahres. Er ist gleichzeitig der astronomische Beginn des Sommers, und wird auch als (Sommer-) Sonnenwende bezeichnet.

Die saisonale Bedeutung des längsten Tages liegt in der Umkehrung der allmählichen Verkürzung der Nächte und der Verlängerung der Tageslichtstunden.

Seit der Frühgeschichte gilt die Sommersonnenwende in vielen Kulturen als eine bedeutendes Ereignis und ist von Festen und Ritualen geprägt.

Definition

Als Sommersonnenwende wird auf unsere Halbkugel der Zeitpunkt bezeichnet, zu dem die Sonne senkrecht über dem Wendekreis des Krebses auf der der anderen Erdhälfte steht. Zudem ist die tägliche maximale Höhe der Sonne am Horizont zur Mittagszeit am höchsten.
Obwohl die Sommersonnenwende selbst nur einen Moment dauert, bezieht sich der Begriff häufig auf den Tag, an dem sie stattfindet.

Dauer in Deutschland

Je nach Breitengrad geht die Sonne an diesem Tag in Deutschland gegen 05:20 auf und gegen 21:50 unter (Düsseldorf). Das wäre dann eine recht lange Tageslänge von 16,5 Stunden (die Nacht hätte 7,5 Stunden). Das sind für Deutschland Durchschnittswerte, da ganz im Norden (z.B. Flensburg) der Tag etwa 40 Minuten kürzer ist, während für den Süden (z.B. München) das Gegenteil gilt.

Astronomie

Die Sommersonnenwende ist ein astronomisches Phänomen, das den Tag mit der längsten Tageszeit und der kürzesten Nacht des Jahres markiert. Sie tritt auf, wenn einer der Pole der Erde seine maximale Neigung zu der Sonne hin hat. Sie geschieht zweimal jährlich, einmal in jeder Hemisphäre. Ihr Gegenteil ist die Wintersonnenwende, die den kürzesten Tag markiert.

Wenn die Erde ihrer Umlaufbahn um die Sonne folgt, wird jene polare Hemisphäre, die sich zu der Sonne hingewandt hat und den Sommer erlebt, in einem halben Jahr der Sonne abgewandt sein und den Winter erleben. Denn die beiden Hemisphären liegen entgegengesetzt zur Erdachse, und so erlebt eine polare Hemisphäre den Winter, die andere den Sommer.

Anders als in der Astronomischen Betrachtung, beginnen die Jahreszeiten in der Meteorologie jeweils am ersten Tag des Monats, in den die Tagundnachtgleichen bzw. die Sonnenwenden fallen – auf der Nordhalbkugel also:
  • Frühling: 1. März
  • Sommer: 1. Juni
  • Herbst: 1. September
  • Winter: 1. Dezember

Die Unterteilung in ganze Kalendermonate machte es in der Zeit vor Entwicklung des Computers einfacher, Statistiken zu erstellen.

Kurze Übersicht aller zur Kategorie Tage (183) zugeordenten Fakten.

Regeln für die Zusammenfassung: unser Steckbrief ist kurz & knapp, in einer klaren Sprache auf Deutsch geschrieben und nennt die Dinge beim Namen.
Sowohl die Bedeutung, als auch die Definition und Herkunft des Begriffs sowie seine Abkürzung wird in einer prägnanten Übersicht, die die wichtigsten Inhalte enthält, verständlich erläutert. Wenn es der Sachverhalt erlaubt, werden die Daten in einer Tabelle als Liste präsentiert.

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