// Happy Hour Gen //

Wissenschaftler haben bei Insekten ein GenHappyhour», kurz: (hppy)) identifiziert, das diese besonders sensibel auf Alkohol reagieren lässt.

Die Fruchtfliege, Drosophila melanogaster, ist ein häufig verwendetes Modellsystem, um Gene und Stoffwechselvorgänge zu untersuchen, die sowohl in akute als auch chronische Reaktionen auf Ethanol involviert sind. Bei Alkohol Aufnahme zeigen Fliegen ein ähnliches Verhalten wie Säugetieren: Niedrige Alkohol -Dosen führen zu Hyperaktivität, während höhere Dosen zu verminderter Aktivität und schließlich zum Verlust der Haltungskontrolle und Sedierung führen.

happyhour Gen


Fruchtfliegen mit einer Mutation happyhour Gen, zeigen eine deutliche Resistenz gegen Alkohol, insbesondere sind die wiederstandfähig gegen den Effekt der Sedierung (=Dämpfung von Funktionen des zentralen Nervensystems (Gehirn).
Weitergehende Experimente konnten zeigen, dass das mutierte Gen den EGFR- Signalweg im ZNS abschwächt (Inhibitor).
Wird dieser Signalweg durch Medikamente inhibiert, zeigen sowohl Fliegen als auch Mäuse eine signifikante Veränderung der Ethanol-Sensitivität. Ratten, denen man vorher die Wahl zwischen Ethanol und Zuckerwasser gab, wählen verstärkt das Zuckerwasser - das bittere Ethanol wirkt ja nicht mehr.

Alkoholismus


Alkohol (Ethanol) ist eine der am häufigsten konsumierten und missbrauchten Drogen der Welt. Seine angenehme und enthemmende Wirkung wird von der Menschheit seit Jahrtausenden geschätzt. Für einige führt der Alkoholkonsum jedoch zur Sucht, einer verheerenden Krankheit mit enormen medizinischen und gesellschaftlichen Kosten. Ein besseres Verständnis der genetischen und ökologischen Faktoren, die zur Entwicklung von Alkoholismus beitragen, würde daher den Betroffenen und der Gesellschaft erhebliche Vorteile bringen. Obwohl die mit dem Alkoholkonsum verbundenen kognitiven und verhaltensbedingten Veränderungen vielen bekannt sind, ist unser Wissen über die Mechanismen, mit denen Ethanol im zentralen Nervensystem diese Effekte hervorruft, noch lange nicht vollständig. Insbesondere wird die Analyse dadurch erschwert, das Alkohol nicht auf einen einzigen Rezeptor oder Signalweg wirkt, sondern eine ganz Reihe molekularer Ziele moduliert.

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