// Schlangen - Verdauung //

Der Magen einer Schlange ist langgezogen und mit muskulösen Wänden ausgestattet. Er produziert eine extrem starke Magen-Säure sowie die Verdauungs-Enzyme, die alles (auch Knochen und Zähne) auflösen und absorbieren. Nur Chitin (Insektenpanzer) und Keratin (Haare, Federn und Krallen) können nicht verdaut werden; diese werden mit den Fäkalien (Kot) ausgeschieden.

Nach der Nahrungsaufnahme ruhen Schlangen, während der Verdauungsprozess stattfindet. Die Verdauung ist eine intensive Aktivität, besonders nach dem Verzehr von großen Beutetieren. Bei Arten, die sich nur sporadisch ernähren, tritt der gesamte Darm zwischen den Mahlzeiten in einen reduzierten Zustand, um Energie zu sparen. Das Verdauungssystem wird dann innerhalb von 48 Stunden nach dem Konsum von Beutetieren auf die volle Kapazität hochreguliert.
Da Schlangen ektotherm ("kaltblütig") sind, spielt die Umgebungstemperatur eine große Rolle. Die ideale Temperatur für die Verdauung beträgt 30 °C. Dabei wird sehr viel Stoffwechselenergie frei, und die Oberflächentemperatur kann um bis zu 2 °C ansteigen.

Wird eine Schlange während des Verdauungsprozess gestört Schlange, wird sie unter Umständen die Beute wieder herauswürgen, um vor einer vermutlichen Bedrohung fliehen zu können.

Hier werden interessante & lustige Fakten präsentiert. Einige gehören eher zu der Rubrik sinnloses, unnützes oder auch nutzloses Wissen. Wie dem auch sei, manche sind wissenswert, anderer eher unterhaltsam oder zum Schmunzeln oder bzw. zum Angeben geeignet.

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